Planung


Definition Reiseziel

Das Fernweh drängte und wir wussten, dass wir in den Sommerferien weg möchten. Nur wohin war die große Frage. Wir stöberten uns durch die Länder, die noch nicht von Niko bereist sind. Von Japan über Neu Guinea, Malawi bis hin zu Kolumbien. Die Auswahl war groß und die Gedanken vielfältig – aber im Endeffekt wurde es dann Bolivien & Chile.

Warum Bolivien & Chile?

Bolivien ist ein sehr vielfältiges Land. Es umfasst hohe Berge, Regenwälder, die größte Salzwüste der Erde und die höchstgelegenste Verwaltungshauptstadt der Welt, Thermalquellen, dünn bis gar nicht besiedelte Gegenden, kleine Dörfer und große Städte. Neben der Vielfalt des Landes und der neuen Kultur in die wir dort eintauchen dürfen, haben uns vor allem die herausfordernden Straßen durch einsame, wunderschöne Landschaften in hoher Lage angesprochen. Denn es ist eine neue Herausforderung, die wir suchen. Wunderschöne einsame Landschaften in den Bergen hören sich romantisch an – sind sie auch 😉 – aber sich weit ab von allen Menschen und hoch oben in den Bergen fortzubewegen kann auch gefährlich sein, wenn es nicht gut geplant ist (z.B. Wasserknappheit, Höhenkrankheit).

Flugbuchung

Das Land sowie die wichtigsten Eckpfeiler unserer Reiseroute standen fest und die Vorfreude war riesig. Wir brauchten also „nur noch“ den Flug. Schnell wurde uns klar – vielleicht hätten wir uns etwas früher schon mal schlau machen sollen wie die Anreise nach Bolivien aussieht – oder auch besser nicht?

Warum?

Wir mussten feststellen, dass Bolivien (La Paz) nicht ganz so easy zu erreichen ist – auch ohne Räder nicht. Aufgrund des Radtransportes mussten wir aber zusätzlich Flüge mit mehreren Fluggesellschaften sowie Fluggesellschaften die keine Pauschalpreise für Radtransport/Übergepäck haben ausschließen, und es blieben nur mehr sehr lange und teure Flüge über.

Bolivien zu canceln war aber ausgeschlossen und wir suchten nach alternativen Anreisemöglichkeiten. Nach langer Suche fanden wir eine akzeptable Lösung. Wir starten unsere Reise nicht in Bolivien, sondern im Norden von Chile – in Iquique. LATAM Airlines bietet hier gute Flüge von Wien nach Iquique an.

Dies verschafft uns nicht nur kürzere Flugzeiten und einen günstigeren Flug, sondern ermöglicht es uns auch, dass wir uns langsames Akklimatisieren bzw. uns überhaupt zu Akklimatisieren. Denn bei der ursprünglich geplanten Anreise nach La Paz wären wir auf über 3500 m über dem Meeresspiegel gelandet – also ohne Akklimatisierung. So starten wir in Iquique und radeln in die Berge hinauf.

Visum

Weder für die Einreise nach Bolivien, noch für die Einreise nach Chile ist – zumindest für unsere Reisedauer – ein Visum notwendig. (Stand 05/2019)
Folgende Seiten können euch hier bei der Recherche helfen:

https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/land/bolivien/https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/land/chile/

Sponsorensuche

Um auf eigene Faust und mit dem Rad reisen zu können, müssen wir gut ausgestattet sein. Niko hat natürlich aus seinen vorherigen Reisen bereits Equipment, dies hat aber teils schon ausgedient 😉. Anna startet quasi bei Null.

Da Niko bereits jahrelang super Erfahrungen in der Kooperation mit KTM BIKE INDUSTRIES gemacht hat, freuen wir uns sehr, dass uns KTM BIKE INDUSTRIES auch in Südamerika unterstützen wird und kommt uns mit 2 Reiserädern und umfänglichen technischen Equipment entgegen! Wir sagen jetzt schon VIELEN, VIELEN DANK!

In den Anden werden wir unter schwierigen Wetterbedingungen unterwegs sein. Die Kälte und das anspruchsvolle Terrain fordert nicht nur die beste Kondition, sondern auch die beste Kleidung. Uns freut uns besonders, dass VAUDE unser Projekt unterstützt.

Was uns mit VAUDE verbindet und welche Produkte wir mit auf unsere Reise genommen haben findet ihr in der Rubrik Ausrüstung!

Ohne dieser nötigen technischen Ausstattung könnten wir solch eine Reise gar nicht bestreiten.

HIER gehts zur gesamten Ausrüstung!

Was gibt es aktuell zu tun?

Planung Reiseroute

Wie bereits oben erwähnt ist es bei dieser Route besonders wichtig die einzelnen Etappen zu planen, da es in vielen Gegenden wenig bis gar kein Wasser gibt. Und Wasser ist überlebensnotwendig.

Aktualisierung Homepage

Damit auch ihr am aktuellen Stand seid, haben wir die Homepage überabeitet und werden euch hier ab sofort am Laufenden halten. Ihr könnt uns durch unsere Berichte und Fotos sowie Videos auf der Homepage sowie auf Instagram während unserer Reise folgen.

Impfungen

Wir haben vor Kurzem das Gesundheitsamt aufgesucht, um uns über notwendige Impfungen zu informieren. Bei Anna gibt es noch eine Vielzahl an Impfungen zu machen – Niko braucht nur vereinzelt Auffrischungen. Da wir keine Empfehlungen für oder gegen Impfungen abgeben möchten, verweisen wir euch auf euer zuständiges Gesundheitsamt. Wir geben euch nur den Tip: „Startet früh genug mit der Impfabklärung bzw. mit dem Impfstart. Bei vielen Impfungen sind mehrere Teilimpfungen notwendig“.

Reisepass

Auch der Reisepass muss noch kurz gecheckt werden, da die Einreise nur mit einem Reisepass der noch mind. 6 Monate gültig ist, möglich ist.

Geld

Wie viel Bargeld nehmen wir mit? Und welche Währung gibt es überhaupt in Chile und Bolivien?

In Bolivien wird mit Boliviano bezahlt – 1 Boliviano = 0,13 Euro. Wir werden uns aber erstmal 100 Dollar mitnehmen und vor Ort Boliviano abheben. Dies sollte für den Anfang reichen und es kann so zu keinen großen Verlusten kommen.

Reiseequipment

Ein wichtiges und dringendes To-Do ist auch noch, genau zu definieren, wie viele Taschen, Gepäcksträger, Wassersäcke, etc. wir benötigen. Am Rad ist nur begrenzt viel Platz. Und diesen gilt es gut zu nutzen, da wir aufgrund der extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie der teils tagelangen Reise auf nur dünn bis gar nicht besiedelte Gebiete vieles mittransportieren müssen. Auf der anderen Seite sollte das Bike nicht zu schwer werden, da wir viele Höhenmeter damit strampeln müssen.

HIER gehts zur gesamten Ausrüstung!